Die 7 hermetischen Gesetze und ihr praktischer Nutzen

Die Herkunft der 7 hermetischen Gesetzes ist nicht genau bekannt. Zugeschrieben werden sie meistens der griechisch-ägyptischen Gottheit Hermes Trismegistos, auch Thot genannt. Die 7 hermetischen Gesetze stellten ursprünglich Geheimwissen dar. Heute gewinnen sie immer mehr an Bekanntheit.
Viele Menschen erkennen, dass die praktische Anwendung der 7 hermetischen Gesetze lebensverändernd wirken kann. Wer gemäß der 7 hermetischen Gesetze lebt, versteht besser, warum bestimmte Dinge passieren und andere nicht.

1. Das Gesetz der Schöpfung

Beschreibt das Gesetz der Schöpfung

Diesem Gesetz gemäß erschaffen Gedanken als eine eigenständige Form der Energie Realitäten. Gedanken sind demnach schöpferische Kräfte. Ohne einen vorherigen Gedanken kann nichts entstehen. Das bedeutet in der Praxis, dass wir nie Opfer äußerer Umstände sind. Wir erzeugen alle Umstände durch gedankliche Energie. Die Bedeutung der Gedanken als schöpferische Kraft wird meistens unterschätzt. 

Gedanken funktionieren oft wie selbsterfüllende Prophezeiungen. Wer seine Denkweise ändert, wird zum Schöpfer neuer Realitäten. Alle Gedanken sind ein Teil des kollektiven Bewusstseins. Sie haben also auch Einfluss auf andere. Außerdem können die Gedanken anderer unser Leben beeinflussen. Es hängt von der Intensität eines Gedankens ab, wie er wirken wird und welche Realitäten er erschafft. 

2. Das Gesetz der Kausalität

Beschreibung der Kausalität

Dieses Gesetz besagt, dass keine Wirkung ohne eine Ursache eintritt, und keine Ursache jemals ohne Auswirkungen bleibt. Im Buddhismus wird das bedingtes Entstehen oder Karma genannt. Nichts geschieht zufällig und ohne eine zuvor erzeugte Ursache. Wir erkennen aber nicht alle Umstände, die ein Geschehen beeinflussen. 

Das Gesetz der Kausalität gilt nicht nur im esoterischen Bereich, sondern auch in der Physik. Da nichts ohne Ursache entstehen kann, beruht keine Erfahrung unseres Lebens auf Zufällen. Leg’ keine negativen Ursachen, dann erlebst Du deren Folgen auch nicht. 

3. Das Gesetz der Entsprechung

Beschreibung von dem Gesetzt der Entsprechung

Dieses Gesetz besagt, dass alles, was im Großen existiert, im Kleinen seine Entsprechung findet. Das kollektive Bewusstsein ist Teil von uns. Wir sind Teil des kollektiven Bewusstseins. Der Makrokosmos spiegelt sich im Mikrokosmos und umgekehrt. Deine Sicht auf alles existierende bestimmt, wer Du bist. 

Ändert jemand sich, wird er auch die Außenwelt anders wahrnehmen. Umgekehrt reagiert die Außenwelt auf Impulse, die jeder Mensch aussendet. Pflanzen fühlen sich beispielsweise bei heiteren, ausgeglichenen Menschen wohl. Bei aggressiven und lieblosen aber nicht. 

4. Das Gesetz vom Gleichgewicht

Irgendwann entdeckten Fachleute, dass der Organismus ausgleichend und harmonisierend auf körperliche Prozesse einwirkt. Er bildet beispielsweise Schweiß, um sich durch Verdunstung abzukühlen. Das Prinzip der Homöostase ist ein Beispiel für das Gesetz des Gleichgewichts. Alle Menschen sollten nach Balance und Ausgeglichenheit im Denken und Handeln streben, um keine Ungleichgewichte zu erzeugen. Dem Gesetz des Gleichgewichts zufolge wird das Universum selbst das Gleichgewicht wieder herstellen. 

Seine praktische Anwendung kann dieses Gesetz mit Blick auf die Natur finden. Der von Menschen ausgelöste Klimawandel wird dazu führen, dass die Menschheit eines Tages ausstirbt. Möglicherweise kann sich die Natur nur so regenerieren und die Balance wieder herstellen. In anderen Zusammenhängen schafft das Universum Ausgleich, wenn jemand freigiebig oder geizig, arm oder reich ist. 

5. Das Gesetz der Polarität

Erklärt die Polarität

Das Gesetz der Polarität besagt, dass jedes Ding zwei Seiten hat. Am Ende stellen beide dasselbe dar. Wärme und Kälte sind Temperaturen. Beide Seiten einer Münze stellen ein Geldstück dar. Es kann nie nur eine Seite haben. Yin geht nicht ohne Yang, Mann zeugt ohne Frau keine Nachkommen. Ohne Dunkelheit könnten wir Licht nicht als Gegenpol erkennen. 

Alle Benennungen solcher Pole sind menschengemacht und somit relativ. In Wahrheit können sich Pech oder Unglück im Nachhinein als Glück erweisen. Da zwischen zwei Polen ein weites Feld an Möglichkeiten liegt, ist Schwarz-Weiß-Denken nicht hilfreich. 

6. Das Gesetz vom Rhythmus

Beschreibung von dem Gesetz vom Rhytmus

Nichts währt ewig, ohne dass dessen Gegenteil eintreten kann. Auf wirtschaftlichen Aufschwung folgt die Rezession. Auf gute Zeiten folgen magere. Auf Ebbe folgt Flut. Glück und Leid sind logische Bewegungen des Lebenspendels. Das Leben wird durch ein stetiges Auf und Ab bestimmt. Beides kennzeichnet einen natürlichen Rhythmus. 

Ein gesunder Lebensstil sorgt dafür, dass die Achterbahnfahrt des Lebens nicht nur Doppel-Loopings beinhaltet. Die Akzeptanz der Tatsache, dass alles einen eigenen Rhythmus hat, erleichtert das Leben. Wer sich von negativen Emotionen leiten lässt, behindert den natürlichen Rhythmus. 

7. Das Gesetz der Resonanz

Resonanz einfach erklärt

Diesem Gesetz zufolge ziehen sich gleich und gleich an. Sie verstärken sich und werden eins. Ungleiches geht nicht mit Gleichem in Resonanz. Das bedeutet in der Praxis, dass hasserfüllte Gedanken weitere hasserfüllten Gedanken anziehen – wie bei der Flüchtlingsdebatte zu beobachten ist. Der Gedanke an Altersarmut oder Krankheit manifestiert beides. Er findet seine Resonanz im Universum. 

Jeder bekommt folglich das, was er in seinen Gedanken manifestiert. Menschen mit einer Opfermentalität ziehen andere Menschen mit einer Opfermentalität an. Das wiederum bestimmt ihr ganzes Leben, sofern sie sich nicht aus ihrer Opfermentalität befreien. Wer glücklich ist, wird noch mehr Glück anziehen, besagen die 7 hermetischen Gesetze.

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